Plastikfrei Teil 1 – neue Trinkflaschen

Mit unserem zunehmend traditionellen Lebensstil und inspiriert durch die plastikfreie / plastikarme Ausstattung von Brian und Michaela ( Brian macht übrigens ganz ganz tolle Musik *), ist auch bei uns das Thema Plastikfrei mehr ins Bewusstsein gerückt. Wir wollen also nach und nach die Pastikartikel in unserem Haushalt gegen ihre plastikfreien Geschwister austauschen.

Neue plastikfreie Trinkflaschen für die Kinder

Aktuell hatten wir wieder ein besonders heikles Thema, Kindertrinkflaschen. Ich finde sie ganz praktisch während der Phase, in der kleine Kinder immer wieder ihr Gefäß ausschütten und man nicht den Nerv hat ständig hinter ihnen auf zu wischen, aber trotzdem das selbstbestimmte Trinken ermöglichen möchte. Leider findet man im herkömmlichen Offline-Shop nur Vollplastik-Trinklernflaschen. Diese hatten unsere Kinder jetzt kaputt bekommen und es stand eine Neuanschaffung an. Diesmal etwas langlebiges und möglichst plastikfrei.

Warum Purakiki * ?

Nach einiger Recherche im Internet bin ich auf die Pura Kiki* Flaschen gestoßen. Mir gefällt das System sehr, eine Flasche zu haben, die Mitwächst und nur durch ihre verschiedenen Aufsätze den Bedürfnissen angepasst haben. Wir haben uns für die Pura Sportflaschen* entschieden, diese fassen 500ml, das ist eine gute Größe, die die Kinder (1,5 und 3 Jahre) noch gut halten können, die in ihre Rucksäcke passt, in die Spülmaschiene und auch vom Gewicht in meiner Tasche noch angenehm ist. Die Flaschen sind aus Edelstahl, was mir sehr wichtig war, dass ich Aluminium an unseren Lebensmitteln vermeiden möchte. Außerdem sind wohl Aluflaschen innen immer nochmal mit einer Plastikschicht überzogen, was wieder nicht zu meinem platikfrei – Anspruch gepasst hätte. Die Flaschen werden mit einem Sporttrinkaufsatz geliefert, der mir sehr gut gefällt, das trinken ist sehr angenehm. Allerdings ist mir aufgefallen, dass man das Silikon des Aufsatzes schon riecht und es nach einem Mal Spühlmaschiene auch noch nicht weg ist. Für die Kinder haben wir zusätzlich noch jeweils einen Strohalmaufsatz, einen Trinklernaufsatz und für Krankheitsfälle wie die Grippe vor kurzem, noch den Babysaugeraufsatz. Alle Aufsätze sind aus medizinischem Silikon und frei von BPA und Co.

Mein Fazit zu den neuen Flaschen

Der Stohalm- und der Trinklernaufsatz sind beide Auslaufsicher wenn die Flasche liegt oder auf dem Kopf steht, was mir fürs Auto sehr wichtig war, da ich so die Kinder beim trinken und mit der Flasche hantieren, nicht im Blick habe. Meistens trinken die Kinder derzeit aus dem Strohalmaufsatz, allerdings kauen sie in den Trinkpausen intensiv auf dem Sauger herum. Äußerlich hat er keine Beschädigungen durch das kauen, aber die kleinen Membranen die den Auslaufschutz gewähren haben der Belastung nach zwei Tagen nicht mehr stand gehalten und Risse bekommen. Das ist schade, aber in meinen Augen nicht weiter verwunderlich. Wenn die Phase des intensiven kauens vorbei ist, werden wir wohl neue Trinkhalmaufsätze anschaffen, zum Glück ist das Silikon vollständig recyclet werden. Leider sind die Aufsätze mit knapp 9€ das Stück recht teuer.

Alles in allem bin ich mit den Flaschen bisher sehr zufrieden und kann sie weiter empfehlen 🙂

*Werbung aus Überzeugung, ich habe kein Geld dafür bekommen und alles selbst gezahlt.

Eine Antwort auf „Plastikfrei Teil 1 – neue Trinkflaschen“

  1. Hallo,
    wir hatten auch mal eine Purakiki, mit der ich sehr zufrieden war. Es war die einizige Flasche, aus der das schnullerfreie Baby getrunken hat. Leider haben wir sie dann verloren und sind letztendlich auf Klean Kanteen umgestiegen (zu der Zeit gab es noch nicht so viele Modelle von Purakiki).
    Ich schaue mal öfter hier vorbei!

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