Weltdownsyndromtag 21.03 – Down Syndrom historisch betrachtet

Heute, am passensten Datum überhaupt – dem 21.03. liegt der Weltdownsyndromtag. Ein Tag um sich die Menschen mit Trisomie 21 in unserer Mitte bewusst zu machen.

Weltdownsyndromtag

Irgendwann zwischen 1850 und 1860 “entdeckte” und beschrieb John Langdon Down erstmals das Down Syndrom ( Nach ihm benannt wurde das Syndrom aber erst 100 Jahre später). Die Geschichte von Langdon Down kann man überall nachlesen, auf diese Zeit möchte ich heute nicht so genauer eingehen, denn ich finde es sehr viel Interessanter, wie das Down Syndrom vor 1800 auftaucht.

Historischer Blick auf das Down-Syndrom vor 1800

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat dieser Episode in dem Buch “Touchdown“* ein schmales Kapitel mit eindrucksvollem Namen gewidmet: Die Unsichtbaren. Das trifft es sehr auf den Punkt. Die genetische Besonderheit des 3fachen 21. Chromosoms gab es schon immer. In der Kultur der Olmeken wurden Keramikfiguren ausgegraben die der Erscheinung nach sehr wahrscheinlich Menschen mit Down Syndrom darstellen, diese sind etwa 1400-1200 v. Chr. entstanden. Außerdem finden sich ein paar Skelette, die etwa aus der Zeit zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr. stammen. Außerdem tauchen sie manchmal auf Gemälden auf wie z.B. auf einem Bild das etwa 1515 entstand und von einem unbekannten Schüler von Jan Joes van Kalkar gezeichnet wurde. Es zeigt die nächtliche Anbetung des Christkindes und einer der anbetenden Engel hat, dem Aussehen nach, das Down Syndrom. Es gab sie also in unserer Mitte, dennoch werden sie in historischen Texten nicht benannt. Es gibt keine Texte aus denen hervor geht, dass es sich eventuell um Menschen mit Down Syndrom handeln könnte. Mir stellt sich an dieser Stelle die Frage, ob es vielleicht einen speziellen Grund hat, dass Menschen mit Down Syndrom erst in einem Zeitalter im Kontext der Behinderung auftauchen, in dem auch Weston A. Price (1870 – 1948) mit seinen Untersuchungen bzgl. Karies beginnt.

Ein Zusammenhang zwischen den Ursachen von Karies und dem Auftauchen von Down-Syndrom als Behinderung?

Bereits in den 1930er Jahren begann man damit Menschen mit Down-Syndrom verschiedene Nährstoffe zu supplementieren. 1940 sind die Versuche von Henry Turkel bekannt Vitamine, Fettsäuren, usw. in hoher Dosierung zu supplementieren, er dokumentierte einige Erfolge. Ihm folgten weitere Programme mit Supplementen. Interessant daran ist, dass irgendwie eine Tendenz positiver Entwicklung sichtbar ist, durch die Steigerung der Nährstoffe. Trotzdem scheint sie diffus und nicht greifbar. An dieser Stelle möchte ich die historischen Nährstoffanalysen anbringen, die Weston a Price im Rahmen seiner Studien machte.

Nährstoffunterschied Weltdownsyndromtag
Tabelle aus dem Buch Karies heilen von Ramiel Nagel, S. 25

Er zeigte auf, dass eine traditionelle Kost gegenüber einer Modernen Kost das 10fache an fettlöslichen Vitaminen (A,D,E,K) und etwa das doppelte an Mineralstoffen beinhaltete. Unsere heutige Ernährungssituation hat sich zur damaligen Modernen Kost (von etwa 1900) nicht verbessert, ehr im Gegenteil.

Weston Price hat die Ernährung nie im Hinblick auf das Down-Syndrom untersucht, trotzdem finde ich seine Untersuchungen interessant.

Unsere persönlichen Erfahrungen mit einer traditionellen Ernährung und Down-Syndrom

Meine älteste Tochter hat sehr wahrscheinlich Down Syndrom. Wir haben nie einen Gentest machen lassen. Als sie etwa 1 Jahr alt war, haben wir angefangen unsere Ernährung umzustellen nach den traditionellen Prinzipien von Weston Price. Wir haben persönlich damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Unsere Tochter ist jetzt 3 Jahre alt und hat keine Entwicklungsverzögerung gegenüber gleichaltrigen Kindern ohne Down- Syndrom. Darüber sind wir natürlich sehr glücklich. Wir können nicht beschwören, dass es an unserer Ernährungsart liegt, dass sie ihr Potential so gut nutzen kann, aber ich merke deutliche Veränderungen an ihrer Aufnahme- und Lernfähigkeit, wenn unsere Ernährung episodisch schlechter wird und über ein paar Wochen weniger Nährstoffe enthält.

Aber ganz egal wie ein Mensch entwickelt ist und ob er Down-Syndrom hat oder nicht, sie alle gehören in unsere Mitte. Denn Menschen sind vielfältig, bunt und wunderbar. Wir wünschen euch Allen einen schönen Weltdownsyndromtag.

Weltdownsyndromtag
Unterschiedliche Socken als ein Zeichen der Vielfalt und Symbol des Weltdownsyndromtags

Wenn euch meine Arbeit gefällt und ihr sie unterstützen wollt, würde ich mich über eine Spende freuen

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