Traditionelle Kartoffelsuppe

Dieses Gericht eignet sich wunderbar um größere Mengen zu kochen. Man kann es auch wunderbar strecken, falls mehr Leute mit essen als geplant. Die Zutaten meiner Kartoffelsuppe bestimme ich meistens nach Gefühl. In meinem Rezept werde ich euch jetzt meine Basis-Suppe aufschreiben, ihr könnt sie allerding beliebig mit regionalem und saisonalem Gemüse, Kräutern oder auch Pilzen erweitern.

Kartoffelsuppe für 8 Personen:

  • 1,5 – 2kg Kartoffeln
  • 4-5 Möhren
  • 2 Lauchstangen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Würstchen pro Person

Die Kartoffeln und die Möhren schälen, die Lauchstange in halbe Ringe schneiden, die Zwiebel schälen und klein schneiden und alles mit Salz und reichlich Knochenbrühe ca. 20 Minuten kochen lassen. Anschließend püriere ich die Kartoffelsuppe grob, so dass noch ein paar Stücken drin sind, sie aber trotzdem schön sämig ist. Für die letzten paar Kochminuten gebe ich die Würstchen zum aufwärmen hinzu.

Die Suppe kann auch gerne mit Butterflocken oder auch Sahne verfeinert werden.

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2 Antworten auf „Traditionelle Kartoffelsuppe“

  1. Auch ich beschäftige mich mit Traditioneller Ernährung. Die Kartoffel gehört nicht dazu. Sie wurde erst vor 400 Jahren nach Europa eingeführt. Interessant in diesem Zusammenhang sind die Grundlagen der Paleo Diät. Generell werden hier Kohlenhydrate vermieden, weil sie nicht zur menschlichen Ernährung gehörten. Der Ketone Lebensstil geht einen ähnlichen weg.

    1. Die Kartoffel ist zwar erst seit dem 17. Jahrhundert in Europa zu finden, allerdings wird sie schon sehr viel länger von den Inkas und anderen Südamerikanischen Völkern benutzt. Die traditionelle Ernärhung nach Weston Price ist nicht gleich zu setzen mit Paleo oder Ketoner Ernährung. Weston Price hat Ende des 19. Jahrhunderts tradtitionele Völker besucht und ihre Ernährung im Zusammenhang mit Zahngesundheit erforscht. Dort zeigte sich schon, dass die Völker auch Kohlenhydrate gegessen haben, aber nicht in so einem Überfluss wie das heute passiert und besonders Getreide wurde sehr viel aufwenidger zubereitet um es verträglich zu machen. Insgesamt stimme ich dir schon zu, Getreide ist kein Bestandteil der Nahrung den der menschliche Körper an sich braucht. Allerdings haben alle Kulturen die eine bestimmte Bevölkerungsgröße erreicht haben irgendwann Kohlenhydrate mit in ihre Ernährung aufgenommen. Kohlenhydrate machen satt, reduzieren aber den Anteil an Nährstoffen in der Nahrung den man sonst über tierisches decken würde. Wenn man also zu einer Personengruppe gehört mit erhöhtem Nährstoffbedarf (z.b. Down syndrom) sollte man definitiv auf so viele Kohlenhydrate wie möglich verzichten. Bei entsprechend sonstiger guter Ernährung und einer guten Darmflora ist es aber auch mit Kohlenhydraten möglich sehr gesund zu leben, sie sollten eben nur nicht der Hauptbestandteil der Nahrung sein.

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