Rinderherzgulasch mit Kartoffeln

Rinderherzgulasch

Eines der einfachsten traditionellen Rezepte die ich bei Sarah kennen gelernt habe ist der Rinderherzgulasch. Er eignet sich besonders, wenn ihr es noch nicht gewohnt seit Innereien in euren Gerichten unter zu bringen. Das Herz ist genauso wie das übrige Rindfleisch in diesem Gericht Muskelfleisch. Es hat besonders kurze und zarte Muskelfasern und ist deshalb auch besonders lecker. Rinderherzgulasch ist eins meiner liebsten Gerichte.

Rinderherzgulasch
Ein einfaches, leckeres Gericht dass man auch gut für mehrere Tage vorkochen kann.

Für ca. 8 Personen (ich koche immer für 2 Mal) benötigt ihr:

  • ca. 1 kg Suppenfleisch
  • 1/2 Rinderherz
  • 3-5 Zwiebeln
  • Knochenbrühe
  • Butterschmalz
  • 1kg Kartoffeln (da wir zweimal davon Essen mache ich pro Portion nur ca. 500g und koche die Kartoffeln immer frisch)
  • Salz
  • Schnellkochtopf

Wer den Anteil an Kohlenhydraten reduzieren will, kann die Kartoffeln nach Bedarf mit Karotten ersetzen.

Optional könnt ihr auch noch Pilze, Paprika und was euch sonst noch passendes einfällt im Gulasch unter bringen.

Zubereitung:

Das (1/2) Rinderherz und das (1kg) Suppenfleisch in kleine Stücke schneiden und in den Schnellkochtopf geben. Anschließend die (3-5) Zwiebeln in halbe Ringe schneiden und gemeinsam mit dem Fleisch im Schnellkochtopf mit Butterschmalz anbraten bis die Zwiebeln glasig werden. Jetzt füllt ihr so viel Knochenbrühe auf, dass der Gulasch gut bedeckt ist, salzt, verschließt den Schnellkochtopf und lasst stellt ihn an. Jetzt fange ich an die Kartoffeln zu schälen, in Sücke zu schneiden und zu kochen. Wenn die Kartoffeln dann fertig sind, ist es auch der Gulasch. Alles in Allem ist er vielleicht 40 Minuten im Schnellkochtopf.

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Quarkauflauf

Quarkauflauf

Quarkauflauf ist ein sehr einfaches, süßes Gericht ohne längere Vorbereitungszeit. Das erste Mal hab ich diesen Auflauf bei Sarah kennen gelernt und dort ist er eine ganze Weile mein Lieblingsgericht gewesen (und wurde nur vom Rinderherzgulasch abgelöst 🙂 ). Traditonell hin oder her, es bleibt eine süße Speise und sollte entsprechend sparsam in unseren Speiseplan auftauchen.

Quarkauflauf
Quarkauflauf ist so einfach, man kann ihn wunderbar gemeinsam mit Kindern machen.

Zutaten für 4 Personen (mehr passt nicht in meine handelsübliche Auflaufform):

  • 1kg Quark
  • 1/2 L Milch
  • 6 Eier
  • 2 Zitronen (abgeriebene Schale)
  • 100g Rohrohrzucker

Alle Zutaten miteinander in einer Auflaufform vermengen und anschließen ca. 1 Stunde bei 180°C im Backofen backen. Der Aulauf ist fertig, wenn der Rand braun wird und die Mitte hoch geht.

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Knochenbrühe

Markknochen
Markknochen
Ihr könnt eigentlich alle Arten von Knochen für eure Brühe geben. Sehr reichhaltig sind Gelenk- und Markknochen.

Knochenbrühe gehört mit zu den Basislebensmitteln einer traditionellen Ernährung. Früher hat man Alles vom Tier verwendet und die Knochen zu einer leckeren Brühe ausgekocht. Die lange Kochzeit löst die Mineralien aus den festen Bestandteilen des Knochens und jenadem ob ihr Gelenk- oder Markknochen habt, ist euer Brühe reicher an guten Fetten oder wertvoller Gelantine.

Wenn ich mich mit Suppenknochen eindecke, dann kaufe ich in der Regel gleich 2kg und friere die Knochen in 3er bis 4er Portionen ein.

Für eine Knochenbrühe nehme ich dann eben ein Päckchen von 3-4 Knochen, packe sie in einen Topf, gieße einen Schluck Essig drüber, fülle mit Wasser auf und dann ab auf den Ofen.

Jetzt im Winter sind wir hier in einer absoluten Luxusposition mit unseren Heizöfen, denn ich stelle meinen Knochentopf einfach immer auf den Ofen und lasse ihn da stehen. Wenn ich Knochenbrühe brauche gieße ich einfach das Wasser ab und fülle neues nach und die Brühe kommt zurück auf den Ofen. Die Knochen wechsle ich nach Gefühl.

Falls ihr allerdings eine genauere Anleitung braucht :

3-4 Knochen auf einen großen Topf mit Wasser und einem Schuss Essig. Nach etwa 24 Stunden ist die erste Ladung Knochenbrühe fertig und ihr könnt sie in Gläser abfüllen oder direkt verwenden. Danach gebe ich wieder Wasser und einen Schuss Essig dazu und koche die knochen weitere 24 Stunden aus. Das mache ich insgesamt drei Mal, dass die Knochen am ende ca. 72 Stunden ausgekocht wurden. Die erste Brüher ist reicher an gutem Fett, und je länger ihr die Knochen auskocht, desto Brühe reicher wird sie an Mineralien.

Die fertige Brühe könnt ihr entweder Sofort verwenden, oder ihr friert sie ein, oder ihr kocht sie in Einkochgläser ein (130°C ca. 1 Stunde im Backofen).

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Brot backen

Sauerteigbrot

Traditionelles Brotbacken ist eine Kunst für sich, einfach deshalb, weil man traditionell mit Sauerteig gebacken hat und dieser Verhält sich eben etwas anders als ein Hefeteig. Heutzutage findet man kaum noch echtes Sauerteigbrot. Meistens gibt es zwar einen Sauerteigansatz, der ist aber durch sein junges alter nicht stark genug, also wird in den Bäckerein trotzdem Hefe zu gegeben. Denn Sauerteig braucht ein entscheidendes Gut, von dem wir heutzutage nur noch sehr wenig für uns übrig haben. Zeit. Wenn unser Sauerteig die hat, wird er großartig.

Ich schreibe euch jetzt das Rezept auf, mit dem ich immer meine zwei Brot backe. Ich hab das Rezept ursprüglich von Sarah, weiß aber garnicht mehr ob wir es letztendlich noch gleich backen, da jeder mit der Zeit so seine Feinheiten entwickelt.

Sauerteigbrot
Frisches Sauerteigbrot mit reichlich Butter und Wurst. Einfach nur lecker.

Am Abend zuvor:

  1. ich stelle meinen Roggen-Sauerteigansatz vom Kühlschrank nach draußen und warte bis er etwa zimmertemperatur hat.
  2. Wenn er Zimmertemperatur hat, dann füttere ich ihn mit etwas Mehl und warmem Wasser und warte bis er schöne Bläschen bildet.
  3. Jetzt ist mein Sauerteig bereit und wir starten mit dem Vorteig. Hierfür gebe ich 600g Roggenmehl und 800ml handwarmes Wasser und meinen Sauerteig in eine große Schüssel. Jetzt decke ich ihn mit einem Geschirrtuch gut zu, wünsche ihm eine geruhsame Nacht und stelle ihn in sein kuschliges 30°C warmes Bett im Ofen.

Der große Tag des Brotbackens:

  1. Ich hole meinen gut gegangenen Vorteig vom Abend aus dem Ofen, wünsche ihm einen guten Morgen und freue mich, dass er so schön flüssig und blubberig aufgegangen ist. Ich nehme gleich ein paar Esslöffel voll ab als neuen Ansatz, der kommt das in den Kühlschrank.
  2. Ich gebe 800g Weizenmehl und 6TL Salz und 2EL Olivenöl zu meinem Vorteig hinzu und rühre das ganze relativ grob zu einem Teig zusammen, der jetzt eine festere Konsistenz hat als der Ansatz.
  3. Ich decke meinen Weizen-Roggensauerteig wieder zu und lass ihn nochmal 1-2 Stunden im gemütlichen 30°C warmen Ofen ruhen.
  4. Danach gehts an die Arbeit, der Teig kommt raus, auf die bemehlte Arbeitsplatte, wird in zwei Hälften geteilt und anschließend wird jede Hälfte zu einem länglichen Brotlaib geformt
  5. Jetzt lege ich Backpapier in zwei Kastenformen und da hinein meine zwei Teiglinge. Die Zwei sind nach dem formen auch schon wieder ganz erschöpft, deshalb decke ich sie schnell wieder zu und lasse sie nochmal 4 Stunden in ihrem warmen 30°C Ofen ruhen.
  6. Nach 4 Stunden nehme ich meine Teiglinge raus, decke sie auf, wasche ihre Gesichter in ihren Kastenformen mit warmem Wasser, ritze sie ein und heize ihren Ofen auf knackige 250°C vor.
  7. Wenn der Ofen seine Temperatur erreicht hat, gehts für die Teiglinge rein. Ich kippe ihnen noch ein Glas heißes Wasser hinterher, damit sie schön schwitzen und lasse sie dann 15 Minuten schwerstarbeit bei 250°C leisten.
  8. Danach erlöse ich sie und drehe den Ofen auf 180°C und dort bleiben meine Brote noch etwa 30 Minuten. Dann haben sies geschafft und können wieder raus und auch raus aus ihren Kastenformen und abkühlen. Lasst es euch schmecken.

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Der erste Sauerteigansatz

Sauertreig

Ich habe in meinem Kühlschrank zwei verschiedene Sorten Sauerteig, für zwei verschiedene Anlässe.

Der erste, und am häufigsten benutzte, Sauerteig ist mein Roggensauerteig. Ihn brauche ich zum Brot backen.

Außerdem habe ich noch einen Weizensauerteig. Davon hab ich immer recht viel da, denn wenn ich z.B. mal Pfannkuchen mache, dann gebe ich gleich sehr viel Weizensauerteig dazu und habe so schnell viele gute Bakterien in meinem Teig, die z.B. Phytinsäure für mich abbauen.

Aber wie macht man einen Sauerteigansatz? Das ist wahrlich kein Hexenwerk und braucht nur Zeit.

Sauertreig
Dieses Bild ist nur eine visuelle Unterstützung. Ihr müsst nicht beunruhigt sein, wenn euer Sauerteigansatz nicht so heftig Blubbert. Ein paar kleine Bläschen sind ausreichend.

Tag 1 – Ich beginne mit 100g Mehl und 100ml handwarmem Wasser ( bei Mehl mit hoher Typzahl darf es gern mehr Wasser sein, die genaue Menge ist nicht so wichtig, Hauptsache alles hat eine schöne, breiige Konsistenz). Beides vermenge ich gut und lasse es abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen.

Tag 2 – Wieder gebe ich meinem Ansatz ca. 100g Mehl und 100ml handwarmes Wasser dazu bis wieder eine breiige Konsistenz entsteht. Mit ein bisschen Glück könnt ihr schon die ersten kleinen Bläschen sehen, die Zeigen dass euer Sauerteig lebt. Wieder bleibt der Ansatz bei Zimmertemperatur stehen.

Tag 3 – Erneut füttert ihr euren Ansatz mit 100g Mehl und etwa 100 ml handwarmem Wasser zu einem schönen Brei. Euch sollte auffallen, dass der Tag beim füttern eine festere Konsistenz hat als 24 Stunden später. Das liegt daran, dass beim säuern auch das Gluten aufgespalten wird. Jetzt solltet ihr kleine Bläschen in eurem Ansatz erkennen, wenn nicht, stellt den Ansatz nach dem füttern noch etwas wärmer. Ihr könnt auch ohne Probleme einen zusätzlichen Tag anhängen.

Ein junger Sauerteig ist zunächst noch nicht so Triebstark, deshalb empfielt es sich beim ersten Brot noch Hefe mit in den Teig zu geben. Aber achtet darauf, dass euer abgenommener Ansatz vom Vorteig ohne Hefe ist.

Wenn ihr euren Sauerteigansatz nicht braucht, dann könnt ihr ihn gut im Kühlschrank aufbewahren. Wer allerdings selten Brot backt, für den macht es Sinn seinen Sauerteig einmal die Woche zu füttern, damit er nicht an Triebkraft verliert.

Mit der Zeit wird so ein Sauerteig zu einem liebgewonnenen Familienmitglied, mein Sauerteig heißt übrigens Rüdiger ( der Roggensauerteig) und ich freu mich immer wenn er nach dem füttern fröhlich vor sich hin blubbert 🙂

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Haferbrei mit Rohmilch

Haferbrei oder Porridge ist ein Frühstücksrezept, dass ich erst neuerdrings für uns entdeckt habe. Bisher scheute ich mich davor, das Hafer sich schlecht von sich selbst säuern lässt, da er zu wenig Phytase enthält. Deshalb braucht er einen eigenen saueren Starter. Im Endeffekt war es aber nicht so kompliziert wie ich befürchtet habe.

Vorbereitung am Tag zuvor

Am Morgen zuvor habe ich bereits die gewünschte Menge Haferflocken in eine Schüssel gegeben und anschließend etwas von meinem Sauerteigansatz dazu (Als Richtwert kann man sich hier an 30gr Sauerteig auf 150g Haferflocken orientieren). Das ganze Idealerweise 16h stehen lassen.

Zubereitung

Morgends gieße ich dann das Wasser ab und wasche die Haferflocken gut aus bis das Wasser möglichst klar ist. Dann lasse ich die Haferflocken kurz abtropfen und werfe sie dann in den Topf. Ich gieße mit frischem Wasser auf und lasse den Haferbrei dann ähnlich wie beim Milchreis mit Rohmilch solange kochen, bis soviel Wasser wie möglich verkocht ist.

Anschließend gebe ich reichlich Butter in den Topf und rühre es unter den Haferbrei. Jetzt wird die Rohmilch bis zur gewünschten Konsistenz unter gerührt. Wie auch beim Milchreis wird unser Haferbrei zusätzlich noch mit einem Eigelb pro Person gepimpt. Durch die kalte Rohmilch kühlt der Haferbrei auch schnell runter, so kann man problemlos die Eigelbe unter rühren ohne dass sie gerinnen.

Meistens essen wir ihn pur manchmal schnippelt auch jeder eine halbe Banane oder anderes Obst in seinen Haferbrei. Ich finde auch der Haferbrei ist ein gutes Frühstück das man vorbereiten kann. Denn in Wasser gekocht hält er sich eine Weile im Kühlschrank und kann zusammen mit Rohmilch, Eigelb und Butter in kleinen Döschen mitgenommen werden.

Ich hoffe euch gefällt das Rezept. Bei Facebook wurde so ein Rezept schon öfter angefragt. Lasst mir doch gern mal einen Kommentar da, wie euch das Rezept geschmeckt hat und was ihr vielleicht anders macht.

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Schokoladenpudding

Diejenigen unter euch die mir auf meinem Instagram Account folgen wissen, dass ich gestern Abend an einem Puddingrezept gebastelt habe, dass den traditionellen Ansprüchen von Weston Price entspricht.

Rezept für 2 Personen:

  • 500ml Milch (Rohmilch oder in diesem Fall ist auch pasteurisierte Milch von Weidetieren in Ordnung)
  • 2,5 EL Kartoffelstärke
  • 1 – 2 EL Honig
  • 1 EL Backkakao
  • 2 ( oder mehr) Eier

Zubereitung:

300ml Milch in einem Topf erhitzen. Die restlichen 200ml mit 2,5 EL Stärke und 1 EL Kakao verrühren und ansschließend zur erhitzten Milch dazu geben. Alles unter ständigem rühren bei mittlerer Hitze aufkochen und dann die Hitze ausschalten. Das Eigelb von 2 (oder mehr) Eiern trennen und langsam unter ständigem Rühren in die abkühlende Puddingmasse geben (Idealerweise bei ca. 80°C) . Den Honig ebenfalls unterrühren und anschließend in Schüsseln geben und kalt stellen.

Lasst mich doch gern wissen, wie euch mein Puddingrezept geschmeckt hat indem ihr einen Kommentar hinterlasst 🙂

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Mirabellenkuchen

Mirabellenkuchen mit Schlagsahne. Alternativ ist auch Sauerrahm sehr lecker.

Nachdem ich meinen traditionellen Mirabellenkuchen (Elsässischer Art) bei Instagram veröffentlich habe wurde ich von Einigen nach dem Rezept gefragt und möchte es nun für euch veröffentlichen:

Mirabellenkuchen mit Schlagsahne. Alternativ ist auch Sauerrahm sehr lecker.
Mirabellenkuchen mit Schlagsahne. Alternativ ist auch Sauerrahm sehr lecker.

Zutaten für den Mürbeteig ( Ø 26cm):

  • 250g Weizenmehl (ich habe das 405 verwendet)
  • 100g Butter
  • optional 1 TL Weizensauerteig
  • 1 Ei
  • 3 EL Zucker ( Rohrzucker oder Volrohrzucker oder Honig)
  • 3 EL Sahne

Das Weizenmehl, die Butter, den Sauerteig, das Ei, den Zucker und die Sahne in eine Schüssel geben und den Mürbeteig gut Kneten. Anschließend habe ich ihn in ein Bienenwachstuch ( alternativ geht auch Frischhaltefolie oder eine schlichte Brotdose) gewickelt und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend den Teig in eine Springform oder Tarteform drücken und den Rand hoch schieben. Ich habe meine Springform mit einem Backpapier ausgelegt, so konnte ich den Kuchen nach dem Backen bequem runter nehmen.

Für den Mirabellenkuchen – Belag:

  • 800g Mirabellen
  • 3 Eier
  • 250ml Sahne
  • 2 EL Zucker (Rohrzucker, Vollrohrzucker oder Honig)

Die Mirabellen in Hälften schneiden und entkernen, anschließend schön dicht auf dem Mürbeteig verteilen.

Für den Guss werden die Eier, Sahne und der Zucker verquirlt und anschließend über die Mirabellen auf den Mürbeteig gegossen.

Der Kuchen kommt anschließend bei 230°C für 40-45 Minuten in den Ofen und kühlt danach im geschlossenen Ofen ab. Ähnlich wie bei einem Quarkkuchen (Käsekuchen) sorgt die anschließende Ruhe im Ofen dafür dass der Guss schön fest wird. Ich habe meinen aus Zeitgründen trotzdem noch leicht warm aus dem Ofen geholt und das hat auch gut funktioniert. Dazu hab ich eine große Schüssel selbst geschlagener Sahne serviert und auch eine kühle Rohmilch rundet den Kuchen ab.

Ich hoffe ihr habt Freude mit dem Rezept (oder vielleich auch mit meinen anderen Rezepten) und ich wünsche euch einen guten Appetit und viel Spaß beim nachbacken. Fragen, Anregungen oder Ideen könnt ihr mir gern in die Kommentare schreiben, ich freue mich immer von euch zu lesen 🙂

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fermentiertes Sauerkraut

fermentiertes Sauerkraut

Fermentierte Lebensmittel sind ein sehr wichtiger Bestandteil in einer traditionellen Ernährung. Sie liefern uns das wichtige Vitamin K2 und vor allem nützliche Darmbakterien, die unser Darm für eine tadellose Funktion braucht. Fermentiertes Sauerkraut findet man nur sehr sehr selten im Laden, wichtig ist, dass explizit auf der Packung steht, dass das Sauerkraut nicht pasteurisiert ist ansonsten ist es leider immer pasteurisiert und enthält keine guten Bakterien mehr.

Idealerweise nutzt ihr euer fermentiertes Sauerkraut roh, damit euch die Bakterien erhalten bleiben. Falls ihr des doch kochen wollt, bleibt euch immerhin das hitzestabile Vitamin K2 erhalten.

fermentiertes Sauerkraut
Gehackter Weißkohl für fermentiertes Sauerkraut

Zutaten für fermentiertes Sauerkraut

  • 1kg Weißkohl
  • ca. 13g Salz
  • Kümmel nach Bedarf

Ihr enfernt welke Kohlblätter und den Strunk und anschließend Schneidet (oder häxelt) ihr den Kohl klein. In einer großen Schüssel platziert ihr immer eine Schicht Kohl über die ihr Salz streut und dann kommt wieder eine Schicht Kohl mit Salz usw. Anschließend verfeinert ihr das Ganze mit Kümmel und knetet den zerkleinerten Kohl mit dem Salz gut durch, bis ordentlich Flüssigkeit aus dem Kohl gekommen ist. Ich fülle das Ganze in Bügelgläser, damit im Laufe der Zeit das Gas entweichen kann. Entscheidend an dieser Stelle ist, dass das ganze Kraut unter der Flüssigkeit ist. Zur Not beschwert ihr die oberste schicht mit einem Stein der alles unter Wasser hält. Wenn ihr nich genug Flüssigkeit habt könnt ihr auch mit Salzwasser ergänzen.

Jetzt lasst ihr das ganze zunächst 1-3 Tage ( jenachdem wie Sauer ihr es wollt) bei Raumtemperatur stehen und anschließend lagert ihr es in einem kühlen dunklen Raum (Keller?).

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